Rezensionen

Andrea Dück-Mertins, vierfache Adoptivmutter auf www.amazon.de schreibt:


Von Andrea Dück-Mertins am 26. November 2014

 

Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Das Buch ist sehr spannend zu lesen ,es lässt den Leser mitfiebern!!!Der steinige Weg der Auslandsadoption wird gut dargestellt und die Fragestellung :Müssen so viele Hürden sein? steht deutlich im Raum!Es warten unendlich viele verlassene Kinder auf Eltern ,diese Kinder und ihr Recht auf Familie müssten im Vordergrund stehen ,nicht die fast nicht zu überwindenden bürokratischen Hürden zweier Länder(Deutschland/Haiti)!

 

Buchwurm schreibt auf amazon.de:

 

Von Buchwurm am 27. November 2014

 

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Mit Hope legt Thomas Schumann die Fortsetzung seines Erstlingswerks vor.

Wie der Titel nahelegt geht es um die Hoffnung einer Familie, einem Adoptivkind aus Haiti Geborgenheit und Zukunft zu bieten. Es schildert anschaulich den Weg dahin in allen Facetten, die so ein Verfahren mit sich bringt, verliert dabei aber nicht den Blick für die kleinen schönen und kraftgebenden Momente.

Es hat uns begeistert, wie lebensnah und glaubwürdig er seine Erfahrungen wiedergibt. Er setzt sich mit dem alltäglichen Rassismus auseinander, ohne sich in die Opferrolle zu katapultieren oder in Selbstmitleid zu versinken.

Wunderschön und rührend berichtet er auch davon, wie sich seine Adoptivtochter und sein leiblicher Sohn als Geschwister zusammen entwickeln und sich auf ihren neuen Adoptivbruder freuen.

Ganz rührend wird auch die Begegnung mit dem Adoptivkind aus Haiti erzählt, einer der für uns persönlich bewegendsten Momente im Buch.

Die Adoption in Haiti schildert der Autor lebendig und transparent. Er hält - und das ist wohltuend - nicht hinter dem Berg, unter welchem Druck die Kinderheime durch die unmenschlichen Züge der Bürokratie stehen.

Vor allem die Haltung des auswärtigen Amts in Berlin hat uns schockiert und entsetzt, dass da sehr rechte Entscheidungsträger sitzen. Anders lässt sich deren bewusste Erschwernis der Auslandsadoptionen nicht erklären.

Dieses Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer für Auslandsadoptionen und sehr persönlich - verständlich, dass darum die Protagonisten des Buches eigene Namen bekommen haben.

Vielen Dank für solche tiefen Einblicke in das Familienleben der Multikulti-Familie!